Merkels Abgang und der große Knall im Studio – Update 1

Nach 16 Jahren Merkel war es wohl einer der spannendsten Momente in der deutschen Geschichte. Das 2. Triell der drei Kanzlerkandidaten im Staatsfernsehen ARD/ZDF, zwei Wochen vor den Wahlen 2021. Noch vor wenigen Wochen sind die Grünen mit 22% auf dem Höhenflug, während die SPD mit dem Hamburger Kandidaten Olaf Scholz auf 15% liegt und bestenfalls als Steigbügelhalter anderer Parteien dienen kann. Mal wieder. Die Koalition mit CDU und SPD war eine Zweckehe und sie wurde nicht mal als eine solche geführt.

Doch kurz vor dem 2. Triell schnellt die SPD als Spitzenreiter mit 25% in den Umfragewerten nach oben. Titanic Stimmung in der CDU. Seltsame Dinge ereigneten sich zuvor. Erst erlebt ein Blogger, der auf Twitter einen SPD Politiker als Pimmel bezeichnete, eine spektakuläre Hausdurchsuchung – Aha, die SPD lässt Kritiker wegmachen. Dann werden die Ministerien des Kanzlerkandidaten und Finanzminister aufsehenerregend von einem Staatsanwalt (CDU) durchsucht – Aha, Scholz‘ Ministerium (SPD) ist das Zentrum des Verbrechens.

Wer poltert da und warum?

Es wird nicht lange dauern und seriöse deutsche Medien herausfinden, dass die Aktionen gezielt inszeniert waren. Der Blogger hatte schon vor Wochen zugegeben die Bemerkung geschrieben zu haben und man musste keine Beweise mehr sichern. Und im Finanzministerium suchte man nun nach Dokumenten, die man auch hätte einfach anfragen können. Sie wären per Post gekommen. Aber Merkel war schon immer für eine Politik des „Haustür eintreten“ bekannt und instrumentalisiert mit Vorliebe die Justiz um Gegner zu beseitigen. Wenn sie es nicht bei der Stasi gelernt hat, dann zweifelsfrei beim KGB, die für derartige Methoden bekannt waren.

Die Moderatoren wirken sehr angespannt. Man hatte ein bisschen den Eindruck als wenn auch ihr Schicksal vom Wahlausgang abhängt. Und dann passiert es. In der 5. Minute ertönen drei laute Knalle aus dem Hintergrund. So als wenn jemand mit der Faust gegen die Stahltür einer Gefängniszelle hämmert. Knalltrauma waren beliebte Foltermethoden der Stasi – sie hinterlassen keine sichtbaren Spuren. Als Erklärung wurde ein umfallender Musikinstrumenten Koffer angegeben. Das muss dann aber der Koffer eines Kontrabass aus Aluminium gewesen sein. Ungewöhnlich für Instrumente und deren Flightcases. Ungewöhnlich, dass die Schläge in drei rhythmischen Folgen auftreten.

Ich habe in Hamburg fünf Bild&Tonstudios fürs Fernsehen betrieben. Ich darf Ihnen versichern, gerade beim disziplinierten Staatsfernsehen wird bei einer solchen Sendung so etwas niemals passieren. Aber auch der Rest der Sendung wurde zur Lachnummer, als die Technik weiter versagte und ausgerechnet Olaf Scholz um seine Redezeit betrogen werden sollte. Die Teleprompter spielen verrückt und die Moderatoren finden ihre Anschlüsse nicht. Der eigene Sender macht sich in einer Satire Show darüber lustig. Das Triell wurde zur Farce. Für das Staatsfernsehen.

Aber noch etwas seltsames geschah unmittelbar zuvor. Merkels engster Berater, Jan Hecker, der als ihr Schattenkanzler galt, verstarb urplötzlich im zarten Alter von 52 Jahren. Die Beziehung zwischen Berlin und Peking wurden immer frostiger. Kurz vor ihrem Amtsabtritt schickt sie ihn als neuen Botschafter nach Peking. Er überlebte keine zwei Wochen. Die Todesursache blieb bisher unbekannt. Facebook User spotteten, was auf Kuba geübt wurde, hat in Peking geklappt. Kommt jetzt „die Zeit danach“?

Update 1 25.09.21
Es wird immer skurriler. Einen Tag vor den Wahlen spielen sich in der Öffentlichkeit seltsame Szenen ab. RT überträgt eine Rede des CDU Kandidaten Laschet mit Anwesenheit von Angela Merkel. Man spricht über Polizeigewalt, den Dank an die Einsatzkräfte, die Aufstockung, Polizei, Polizei.

Und nahezu zeitgleich ist sie dann auch schon da. Anderorts auf dem Flugplatz Hartenholm. Dort gibt der bekannte TV – und Satire Moderator, Oliver Pocher (ARD/ZDF), eine seiner bekannten Spontan Einlagen auf einem Konzert eines Freundes. Sodann wird der TV Moderator von der Polizei von der Bühne geholt und abgeführt. Der Flugplatz Hartenholm hatte schon immer einen Beigeschmack. Anfang der 2000er Jahre interessierte sich das FBI für ihn und seine Betreiber.