Nummer 9 tot – Wie starb Dr. Cressy?

Kambodscha gilt mittlerweile als die Hochburg für Betrug und Geldwäsche. Investoren und Fachkräfte meiden das Land. Hunderte Firmen haben in den letzten fünf Jahren das Land verlassen und auch für Touristen wird es immer gefährlicher. Schutzgeld und Lösegeld Erpressungen sind an der Tagesordnung. Auch der russische Geheimdienst SBU hat sich kritisch mit den fragwürdigen Machenschaften des Herrn Samleang Seila auseinandergesetzt, wie aus einem internen Bericht des SBU aus den Wikileaks Calble hervor geht.

Dr. Robert Clive Cressy war ein Arzt für Kardiologie aus England. Er verstarb im Alter von 73 Jahren zwischen 24. und 28. May 2021 im kambodschanischen Gefängnis Prey Sar. Im Mai 2017 wurde er verhaftet und zu fünf Jahren Haft verurteilt, weil er vier junge Mädchen missbraucht haben soll. Als Drahtzieher der Vorwürfe outet sich wieder Herr Samleang Seila von APLE und es ist nunmehr die 9. Leiche. Bemerkenswert wieder: Dr. Cressy wäre in einem Jahr aus der Haft entlassen worden und der Wahrheit nachgegangen.

Dr. Robert Cressy gehörte zu den Rentnern, die sich die Freiheit nehmen, ihre Rente im Ausland zu verleben. Die Liaison mit einer 27 Jährigen mag für westliche Werte aufgrund des Altersunterschiedes verwerflich erscheinen, tatsächlich sind junge Asiatin händeringend auf der Suche nach einer Teilhaberschaft einer gesicherten guten Rente. Und auch Kinder werden in seiner Umgebung auftauchen. 56% der kambodschanischen Bevölkerung ist minderjährig. Das Land ist aufgrund des Genozid der Roten Khmer unterbevölkert und braucht den Nachwuchs.

FB TV – Facebook Journalisten bei der Arbeit

Kofferweise Kinderkleidung und Puppen nebst Gleitmittel und Sexspielzeug gefunden, schreibt die Mail Online.

Für Herrn Seila & Co. sind die Zeiten schwierig geworden. Westliche Medien verweigern sich zunehmend dem Show Theater und die eingeladenen Teams kommen nicht mehr. Nicht einmal die lokalen TV Sender machen mehr mit. So inszeniert er sich selbst mit einer Armada Polizisten, und durchsucht mit Reporter und Kamera eine Stunde lang das Noble Apartment des Doktors, wo wir nur Sachen finden, die jeder andere auch im Haus hat, außer Viagra vielleicht.

Mit dabei: Brettspiele im Holzkoffer, Medikamente im Kühlfach, ein Drucker(!), ein Paket Faber Castell Buntstifte, ein 6 Farben Tuschkasten, eine kleine Barbie Puppe (anatomisch inkorrekt), eine Packung 2- Komponenten Kleber oder Knetmasse, eine Rock CD, alles neben einem Kambodschanischen Passport. Dinge, die man so dabei hat, um ein Kind in einem Restaurant zu beschäftigen. Cressy wurde in einem Restaurant verhaftet.

Jars of Clay

Dazu ein Koffer mit Damenschuhen, zweifelsfrei Erwachsenen Größe, der eher nach einer Musterkollektion von Handelsware aussieht. Oder die Dame des Hauses einfach gern viele Paar Schuhe hat. Sowas wurde schon mal berichtet. Mit „Kinderschänder gefasst“ setzt die Phnom Penh Post ein Foto von Dr. Cressy in die Bildüberschrift, berichtet dann aber über eine völlig andere Person. Wer das nur überfliegt, wird es nicht bemerken. So ist Kambodscha – ein einziges Täuschungsmanöver. Und das Täuschen hat ihnen der Westen beigebracht.

Damenschuhe Größe 42

Was wirklich war, braucht nicht mehr hinterfragt zu werden. Die Beweise: Buntstifte, Damenschuhe. Ein 70-Jähriger Arzt mit Pillen und Arzneikoffer. Seine Lebensgefährtin weiß von nichts. Ihr Gesichtsausdruck erinnert an den Blogger Protassevich im TV Interview. Während kambodschanische Medien äußerst großzügig mit der Veröffentlichung von Dokumenten wie Reisepass etc. und der öffentlichen Anprangerung umgehen, können sie selbst nicht einmal das Aktenzeichen des „Rechtsaktes“ nennen.

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